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Schwangerschaftsverlauf bei maternalen Herzklappenerkrankungen


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+ + Dieser Beitrag stammt aus der Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie (ZGN) + +

Dank des medizinischen Fortschritts erreichen immer mehr Frauen mit angeborenen Herzklappenfehlern das fortpflanzungsfähige Alter. Angesichts der erheblichen hämodynamischen Veränderungen während einer Schwangerschaft stellt sich die Frage, welche Risiken eine Gravidität für die betroffenen Frauen sowie die Feten darstellt. Kanadische Wissenschaftler beschäftigten sich mit dieser Thematik im Rahmen einer Metaanalyse.

Fazit:
Frauen mit einer mäßigen oder schweren Mitral- oder Aortenklappenstenose haben sowohl aus maternaler als auch aus fetaler/neonataler Sicht ein hohes Risiko für einen ungünstigen Schwangerschaftsverlauf, schlussfolgern die Wissenschaftler. Dies sollte im Rahmen der präkonzeptionellen Beratung der Betroffenen thematisiert werden. Nach der Konzeption empfehlen sie eine Betreuung der Frauen in Zentren mit entsprechender Spezialisierung auf Herzerkrankungen während der Schwangerschaft.

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