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Das Management akuter psychischer Erkrankungen in der Schwangerschaft


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+ + Dieser Beitrag stammt aus der Fachzeitschrift Frauenheilkunde up2date + + 

Die Behandlung schwangerer Patientinnen mit akuten psychischen Erkrankungen muss in interdisziplinären Behandlungszentren erfolgen. Notwendige Fachdisziplinen sind Psychiatrie, Geburtshilfe, Neonatologie, Anästhesie und Innere Medizin. Die Risiken einer Psychopharmakotherapie müssen gegen die erheblichen Risiken einer Nichtbehandlung abgewogen werden, wobei für alle Substanzklassen evidenzbasierte Empfehlungen vorliegen.

Kernaussagen:

  • Die Behandlung und das Management akuter psychischer Erkrankungen in der Schwangerschaft erfolgt auf dafür geeigneten intensiv-psychiatrischen Stationen und bedarf einer interdisziplinären Zusammenarbeit von Psychiatrie, Geburtshilfe, Neonatologie, Anästhesie und Innerer Medizin.
     
  • Die Risiken einer Psychopharmakotherapie müssen gegen die erheblichen Risiken einer Nichtbehandlung abgewogen werden.
     
  • Für die Psychopharmakotherapie in der Schwangerschaft stehen für alle Substanzklassen evidenzbasierte Beurteilungen und Empfehlungen von Referenzzentren für Arzneimittelsicherheit zur Verfügung.
     
  • Als Antidepressiva werden für die Schwangerschaft Sertralin und Citalopram, als Antipsychotika Quetiapin und mit Einschränkungen Olanzapin und Risperidon empfohlen.
     
  • Bezüglich Zwangsbehandlungen in der Schwangerschaft gilt es, juristische und medizinethische Aspekte zu beachten.
     
  • Das peri- und postpartale Management umfasst die Festlegung des geplanten Geburtsmodus, die Anpassung der Pharmakotherapie, die peripartale Überwachung von Mutter und Kind sowie die postpartale Versorgung von Säugling und Mutter.
     

Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier.

(Dieser Beitrag ist vier Wochen für Sie freigeschaltet)

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