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GebO Sachsen-Anhalt vom 15.11.2008


  • gilt seit 15. November 2008
  • Die GebO hat ein eigenes Leistungsverzeichnis, das sich an die Kassen-Vergütungsvereinbarung vom 01. Juli 2008 anlehnt, von dieser jedoch in einigen Punkten abweicht (z.B. Betriebskostenpauschalen enthalten, abweichende Nummerierung der Gebührenziffern).
  • Gebühren und Wegegeld können bis zum 2-fachem Faktor berechnet werden.
  • Auslagen werden mit 1-fachem Faktor berechnet.
  • Die Betriebskostenpauschale wird zusammen mit der Geburt abgerechnet, daher ist ebenfalls bis zu 2-fachem Faktor möglich.
  • jährliche Steigerung der Gebühren um 2% bis zum Jahr 2013
  • Die Gebühren müssen unter Berücksichtigung der Schwierigkeit und des Zeitaufwandes der Leistung gewichtet werden.
  • Verordnung vom 6. November 2008

Gesetzestext

Die Angaben wurden nach bestem Wissen zusammengestellt und zur besseren Lesbarkeit redaktionell angepasst. Juristisch maßgeblich ist der original Vertrags- bzw. Gesetzestext.

Verordnung zur Vergütung für Hebammenhilfe außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung
vom September 1999

Auf Grund des § 26 Abs. 4 des Gesetzes über den Öffentlichen Gesundheitsdienst und die Berufsausübung im Gesundheitswesen im Land Sachsen-Anhalt (Gesundheitsdienstgesetz – GDG LSA) vom 21. November 1997 (GVBl. LSA S. 1023) wird verordnet:

§ 1

(1) Freiberuflich tätige Hebammen und Entbindungspfleger dürfen für ihre Leistungen der Hebammenhilfe außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung Gebühren, Wegegeld und Auslagen erheben.

(2) Gebühren und Wegegeld richten sich nach der Anlage. Sie dürfen bis zum zweifachen Satz der dort aufgeführten Beträge abgerechnet werden. Gebühren und Wegegeld sind mit dem einfachen Satz abzurechnen, wenn die Zahlung der Vergütung unmittelbar durch einen öffentlich-rechtlichen Kostenträger erfolgt.

(3) Zuschläge als erhöhte Gebühr dürfen allgemein oder in besonderen Fällen berechnet werden. Ein allgemeiner Zuschlag gilt für Leistungen, die zur Nachtzeit (20 Uhr bis 8 Uhr), an Samstagen ab 12 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen erbracht werden. Ein besonderer Zuschlag gilt, wenn er mit angegebener Zweckbestimmung in der Anlage aufgeführt ist.

(4) Auslagen sind Aufwendungen für angewandte Arzneimittel und verwendete Materialien. Materialien werden mit den in der Anlage festgelegten Pauschalbeträgen abgerechnet, Arzneimittel sind in der Höhe der tatsächlich entstandenen Kosten abzurechnen.

(5) In der Zeit vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2013 erhöhen sich zum Ersten eines jeden Jahres die in der Anlage bestimmten Vergütungssätze jeweils um zwei v. H..

(6) Maßgeblich für die Abrechnung der Leistungen ist die Verordnung in der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung geltenden Fassung.

§ 2

In der Rechnung, die einer zahlungspflichtigen Person erteilt wird, sind die berechneten Leistungen mit ihrem jeweiligen Datum und, soweit dies für die Höhe der Vergütung von Bedeutung ist, auch mit Zeit und Dauer der Leistungen anzugeben. Ist in der Anlage eine ärztliche Anordnung vorgeschrieben, so ist diese der Rechnung beizufügen.


*****
Für Leistungen, die bis zum 14. November 2008 erbracht werden, gilt die Verordnung für Hebammenhilfe außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung in der Fassung vom 16. September 1999 mit der Maßgabe, dass die Hebammenhilfe-Gebührenverordnung vom 28. Oktober 1986 (BGBl. I S. 1662) in der am 31. Juli 2007 geltenden Fassung entsprechend anzuwenden ist.
Diese Verordnung tritt am 15. November 2008 in Kraft.

 

Anlage
(zu § 1 Abs. 2 Satz 1, Abs. 3 Satz 3, Abs. 4 Satz 2, Abs. 5 und § 2 Satz 2)

 

  Vergütungsverzeichnis  
Nr. Leistung Gebühr
in Euro
  Teil A
Leistungen der Mutterschaftsvorsorge und Schwangerenbetreuung
 
1 Beratung der Schwangeren, auch mittels Kommunikationsmediums
Die Gebühr nach Nummer 1 ist an demselben Tag neben Leistungen nach den Nummern 2, 3, 4, 5, 6 und 8 nicht berechnungsfähig.
Die Gebühr nach Nummer 1 darf an demselben Tag nur dann mehr als einmal berechnet werden, wenn die mehrmalige Erbringung der Leistung an demselben Tag durch die Besonderheiten des Falles geboten war. Eine mehrmalige Berechnung an demselben Tag ist in der Rechnung unter Angabe der jeweiligen Uhrzeit der Leistungserbringung näher zu begründen.
5,81
2 Vorgespräch über Fragen der Schwangerschaft und Geburt, mindestens 30 Minuten, je angefangene 15 Minuten.
Die Absicht der Patientin, zu Hause oder in einer von Hebammen geleiteten Einrichtung zu gebären, ist zu dokumentieren.
Die Gebühr nach Nummer 2 ist an demselben Tag neben Leistungen nach den Nummern 1, 3, 4, 5, 6 und 8 nicht berechnungsfähig.
7,34
3 Vorsorgeuntersuchung der Schwangeren nach Maßgabe der Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung (Mutterschafts-Richtlinien) in der jeweils geltenden Fassung
Die Vorsorgeuntersuchung umfasst folgende Leistungen:
Gewichtskontrolle, Blutdruckmessung, Urinuntersuchung auf Eiweiß und Zucker, Kontrolle des Standes der Gebärmutter, Feststellung der Lage, Stellung und Haltung des Kindes, Kontrolle der kindlichen Herztöne, allgemeine Beratung der Schwangeren, Dokumentation im Mutterpass.
Die Gebühr nach Nummer 3 ist berechnungsfähig
a) bei normalem Schwangerschaftsverlauf,
b) bei pathologischem Schwangerschaftsverlauf, wenn die Hebamme die Vorsorgeuntersuchung auf ärztliche Anordnung vornimmt oder wenn die Schwangere wegen des pathologischen Schwangerschaftsverlaufs ärztliche Betreuung trotz Empfehlung der Hebamme nicht in Anspruch nehmen möchte.
22,44
4 Entnahme von Körpermaterial zur Durchführung notwendiger Laboruntersuchungen im Rahmen der Mutterschafts-Richtlinien je Entnahme, einschließlich Veranlassung der Laboruntersuchung(en), Versand- und Portokosten, Dokumentation im Mutterpass nach den Mutterschafts-Richtlinien und Befundübermittlung.
Die Gebühr nach Nummer 4 ist auch abrechnungsfähig, wenn die Entnahme von Körpermaterial zur Risikoabklärung notwendig ist oder die Schwangere sich nach Nummer 3 Satz 2 Buchstabe b in Hebammenbetreuung befindet oder die Entnahme ärztlich angeordnet ist.
Die Leistungen nach den Nummern 3 und 4 sind nur berechnungsfähig, soweit sie nicht bereits durch einen anderen Leistungserbringer durchgeführt wurden.
5,71
5 Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden oder bei Wehen, für jede angefangenen 30 Minuten. 14,69
5.1 Nummer 5 mit Zuschlag
Dauert die Leistung nach Nummer 5 länger als drei Stunden, so ist die Notwendigkeit der über drei Stunden hinausgehenden Hilfe in der Rechnung zu begründen.
17,63
6 Cardiotokografische Überwachung bei Indikationen nach Maßgabe der Anlage 2 zu den Mutterschafts-Richtlinien einschließlich Dokumentation im Mutterpass nach den Mutterschafts-Richtlinien 6,43
7 Geburtsvorbereitung bei Unterweisung in der Gruppe, bis zu zehn Schwangere je Gruppe, für jede Schwangere je Unterrichtsstunde (60 Minuten). 5,71
8 Geburtsvorbereitung bei Einzelunterweisung auf ärztliche Anordnung für jede angefangenen 30 Minuten
Die Gebühren für die Leistungen nach den Nummern 7 und 8 umfassen insbesondere die Unterrichtung über den Schwangerschaftsverlauf, die physische und psychische Vorbereitung auf Geburt und Wochenbett, gymnastische Übungen, Entspannungsübungen und Übungen der Atemtechnik.
14,69
  Teil B
Geburtshilfe
 
9 Hilfe bei der Geburt eines Kindes in einem Krankenhaus. 224,40
9.1 Nummer 9 mit Zuschlag 269,28
10 Hilfe bei einer außerklinischen Geburt in einer Einrichtung unter ärztlicher Leitung. 224,40
10.1 Nummer 10 mit Zuschlag 269,28
11 Hilfe bei einer außerklinischen Geburt in einer von Hebammen geleiteten Einrichtung. 367,20
11.1 Nummer 11 mit Zuschlag 440,64
11.2 Nummer 11 mit Zuschlag als Betriebskostenpauschale 550,00
12 Hilfe bei einer Hausgeburt. 448,80
12.1 Nummer 12 mit Zuschlag 538,56
13 Hilfe bei einer Fehlgeburt. 142,80
13.1 Nummer 13 mit Zuschlag
Die Gebühren für die Leistungen nach den Nummern 9 bis 13 umfassen die Hilfe für die Dauer von bis zu acht Stunden vor der Geburt des Kindes oder einer Fehlgeburt und die Hilfe für die Dauer von bis zu drei Stunden danach einschließlich aller damit verbundenen Leistungen und Dokumentationen mit Ausnahme der gegebenenfalls gesondert berechnungsfähigen Leistungen nach Nummern 14 und 15, 24 und 25.
Die jeweilige Gebühr steht der Hebamme auch dann zu, wenn sie erst nach der Geburt, jedoch vor Vollendung der Versorgung von Mutter und Kind Hilfe leisten konnte.
Die Gebühren nach den Nummern 9 und 13 dürfen auch dann berechnet werden, wenn die Geburt oder Fehlgeburt ärztlicherseits künstlich eingeleitet wurde.
171,36
14 Versorgung einer geburtshilflichen Schnitt- oder Rissverletzung mit Ausnahme eines Dammrisses III. oder IV. Grades 25,50
15 Zuschlag für die Hilfe bei der Geburt von Zwillingen und mehr Kindern, für das zweite und jedes weitere Kind, je Kind. 58,65
16 Hilfe bei einer nicht vollendeten Geburt
a) im Krankenhaus,
b) zu Hause,
c) in einer außerklinischen Einrichtung unter Leitung einer Hebamme,
d) in einer außerklinischen Einrichtung unter ärztlicher Leitung
142,80
16.1 Nummer 16 mit Zuschlag
Die Gebühr für die Leistung nach Nummer 16 umfasst die Hilfe für die Dauer von bis zu fünf Stunden vor dem Ende der Geburtshilfe einschließlich aller damit verbundenen Leistungen.
Die Gebühr nach Nummer 16 Buchstabe a ist nur berechnungsfähig, wenn die Schwangere vom Krankenhaus aus in ein anderes Krankenhaus verlegt wird und die Hebamme dort keine weitere Hilfe leistet.
Die Gebühren nach Nummer 16 Buchstabe b bis d sind nur in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Hausgeburt oder einer Geburt in einer außerklinischen Einrichtung berechnungsfähig, wenn die Hebamme die vorher geplante und bereits begonnene Hausgeburt oder außerklinische Geburt aufgrund unvorhergesehener Umstände abbrechen muss und die Hebamme die Schwangere in ein Krankenhaus überweist oder begleitet.
Die Gebühr für Leistungen nach Nummer 16 ist nicht neben den Gebühren nach Nummern 9 bis 13 abrechnungsfähig.
171,36
17 Hilfe bei einer außerklinischen Geburt oder Fehlgeburt durch eine zweite Hebamme, für jede angefangene halbe Stunde. 14,69
17.1 Nummer 17 mit Zuschlag
Die Gebühr nach Nummer 17 ist auch bei einer Geburt in der Klinik abrechnungsfähig, wenn es sich um eine Geburt von Mehrlingen handelt, wenn die Geburt ohne Arzt durchgeführt wird oder wenn es zu lebensgefährlichen Blutungen nach der Geburt kommt.
17,63
  Teil C
Leistungen während des Wochenbetts
Allgemeine Bestimmungen
 
  a) Die Leistungen nach den Nummern 18 bis 23 dienen der Überwachung des Wochenbettverlaufs und umfassen insbesondere die Beratung, Betreuung sowie Versorgung von Mutter und Kind einschließlich aller damit verbundenen Leistungen mit Ausnahme der Leistungen nach den Nummern 24 und 25. Die Leistungen und Zuschläge nach den Nummern 18 bis 21, 23 und 25 sind auch nach einer Fehlgeburt sowie einer medizinisch induzierten Geburt oder Fehlgeburt berechnungsfähig. Die Leistungen stehen der Mutter auch dann zu, wenn sich das Kind in Adoptionspflege befindet.  
  b) In den ersten zehn Tagen nach der Geburt ist an demselben Tag jeweils ein Besuch nach Nummer 18, 20 oder 21 berechnungsfähig. Wird der erste Besuch bereits am Tage der Geburt ausgeführt, dürfen weitere Besuche nach Nummer 18, 20 oder 21 nur für die folgenden neun Tage berechnet werden. Wird die Wochenbettbetreuung erst im Laufe der ersten zehn Tage nach der Geburt von einer anderen Hebamme übernommen, werden die Besuche bis zum zehnten Tag nach der Geburt vergütet.  
  c) In dem Zeitraum zwischen dem elften Tag nach der Geburt bis zum Ablauf von acht Wochen nach der Geburt sind Leistungen nach Nummer 18, 20, 21 oder 23 berechnungsfähig, weitere Leistungen nach Nummer 18, 20, 21 oder 23 dabei jedoch nur nach Maßgabe der Allgemeinen Bestimmung nach Buchstabe d. Der in Satz 1 genannte Zeitraum beginnt bereits am 10. Tag nach der Geburt, wenn der erste Besuch bereits am Tage der Geburt ausgeführt wird.  
  d) Ein weiterer Besuch nach Nummern 18 bis 21 an demselben Tag ist berechnungsfähig
aa) nach ambulanter Entbindung in den ersten zehn Tagen nach der Geburt sowie
bb) unabhängig von der Art der Entbindung während des gesamten Zeitraums bis zum Ablauf von acht Wochen nach der Geburt bei Vorliegen insbesondere folgender Besuchsgründe: schwere Stillstörungen, verzögerte Rückbildung, nach Sekundärnaht oder Dammriss III. Grades, bei Beratung und Anleitung der Mutter zur Versorgung und Ernährung des Säuglings im Anschluss an dessen stationäre Behandlung oder nach ärztlicher Anordnung. Der Grund ist in der Rechnung anzugeben. Mehr als zwei Besuche an demselben Tag sind nur berechnungsfähig, wenn sie ärztlich angeordnet worden sind.
 
  e) Nach Ablauf von acht Wochen nach der Geburt sind Besuche nur auf ärztliche Anordnung unter Angabe der Indikation berechnungsfähig.  
  f) Maßgeblich für die Berücksichtigung des Zuschlages nach den Nummern 181,0201 und 211 ist der Zeitpunkt des Beginns der Leistung.  
18 Hausbesuch nach der Geburt. 26,52
18.1 Nummer 18 mit Zuschlag 31,82
19 Zuschlag zu der Gebühr nach Nummer 18 für den ersten Hausbesuch nach der Geburt. 5,71
20 Besuch in einem Krankenhaus oder in einer außerklinischen Einrichtung unter ärztlicher Leitung. 13,16
20.1 Nummer 20 mit Zuschlag 15,79
21 Besuch in einer von Hebammen geleiteten Einrichtung nach der Geburt. 21,42
21.1 Nummer 21 mit Zuschlag 25,70
22 Zuschlag für einen Besuch nach der Geburt von Zwillingen und mehr Kindern zu den Gebühren nach den Nummern 18 bis 21, für das zweite und jedes weitere Kind, je Kind. 8,87
23 Beratung der Wöchnerin mittels Kommunikationsmediums 5,10
24 Erstuntersuchung des Kindes einschließlich Eintragung der Befunde in das Untersuchungsheft für Kinder (U 1) nach den Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres (Kinder-Richtlinien) in der jeweils geltenden Fassung 7,65
25

Entnahme von Körpermaterial zur Durchführung notwendiger Laboruntersuchungen im Rahmen der Mutterschafts-Richtlinien oder der Kinder-Richtlinien je Entnahme, einschließlich Veranlassung der Laboruntersuchung(en), Versand- und Portokosten, Dokumentation nach den vorgenannten Richtlinien und Befundübermittlung.

Die Leistung nach Nummer 25 ist auch berechnungsfähig, wenn die Entnahme von Körpermaterial wegen Auffälligkeiten in der Neugeborenenperiode notwendig ist (z.B. Bilirubin-, Blutzucker-, ph-Kontrolle, Entzündungsparameter) sowie auf ärztliche Anordnung.
Leistungen nach Nummern 24 und 25 sind nur berechnungsfähig, soweit sie nicht bereits im Mutterpass oder im Untersuchungsheft für Kinder dokumentiert sind.

5,71
  Teil D
Sonstige Leistungen
 
26 Überwachung, je angefangene halbe Stunde. 14,69
26.1 Nummer 26 mit Zuschlag
Die Gebühr nach Nummer 26 ist bei der Überwachung der Mutter sowie des Kindes auf ärztliche Anordnung berechnungsfähig.
Die Leistung nach der Nummer 26 beginnt nach Ablauf der dreistündigen Überwachungsfrist, die mit der Geburtsgebühr abgegolten ist.
17,63
27 Rückbildungsgymnastik bei Unterweisung in der Gruppe, bis zu zehn Teilnehmerinnen je Gruppe, für jede Teilnehmerin je Unterrichtsstunde (60 Minuten).
Die Leistung nach Nummer 27 ist nur berechnungsfähig, wenn die Rückbildungsgymnastik in den ersten vier Monaten nach der Geburt begonnen und bis zum Ende des neunten Monats nach der Geburt abgeschlossen wird.
5,71
28 Beratung der Mutter bei Stillschwierigkeiten oder Ernährungsproblemen des Säuglings. 26,52
28.1 Nummer 28 mit Zuschlag 31,82
29 Beratung der Mutter bei Stillschwierigkeiten oder Ernährungsproblemen des Säuglings mittels Kommunikationsmediums
Die Gebühren nach den Nummer 28 sowie 29 sind frühestens nach Ablauf von acht Wochen nach der Geburt bis zum Ende der Abstillphase, bei Ernährungsproblemen des Säuglings bis zum Ende des neunten Monats nach der Geburt berechnungsfähig.
5,10
  Teil E
Wegegeld
 
30 Wegegeld bei einer Entfernung von nicht mehr als zwei Kilometern zwischen der Wohnung oder Praxis der Hebamme und der Stelle der Leistung 1,68
31 Wegegeld bei einer Entfernung von nicht mehr als zwei Kilometern zwischen der Wohnung oder Praxis der Hebamme und der Stelle der Leistung in der Zeit von 20.00 bis 8.00 Uhr 2,38
32 Wegegeld bei einer Entfernung von mehr als zwei Kilometern zwischen der Wohnung oder Praxis der Hebamme und der Stelle der Leistung, für jeden zurückgelegten Kilometer 0,59
33 Wegegeld bei einer Entfernung von mehr als zwei Kilometern zwischen der Wohnung oder Praxis der Hebamme und der Stelle der Leistung in der Zeit von 20.00 bis 8.00 Uhr, für jeden zurückgelegten Kilometer 0,81
  Teil F
Materialien
 
34 Materialpauschale Vorsorgeuntersuchung 2,50
35 Materialpauschale bei Schwangerschaftsbeschwerden oder bei Wehen 2,50
36 Materialpauschale Geburtshilfe 34,00
37 Materialpauschale, zusätzlich zu Nummer 36, bei Versorgung einer Naht bei Geburtsverletzungen 27,50
38 Materialpauschale Wochenbettbetreuung 24,50
39 Materialpauschale bei Beginn der Betreuung später als vier Tage nach der Geburt 13,30

 

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